Mittwoch, 15. November 2017

Loslassen ..



2017 war und ist für mich ein Jahr der Transformation.






Dieses Lied ... so wahr und jedesmal bin ich den Tränen nahe, wenn ich dieses Lied höre.

Ein Jahr, in dem Herrn Bella Monella und mir klar wurde, dass wir getrennte Wege gehen werden. Von beiden überhaupt nicht gedacht. Der springende Punkt war einfach der, dass wir bei unserem Romantik Dinner zu quasi unserem 7. Hochzeitstag in einem Nobelrestaurant saßen (ja ja, das können wir gut, gell Herr Bella Monella), den besten Wein getrunken haben und uns in die Augen schauten.

Wir stellten uns die Frage, was uns an diesen Punkt gebracht hatte. Was war der Auslöser und warum waren wir nicht so schlau und konnten lokalisieren, warum die Ehe in die Brüche ging.  Was war mit uns passiert? Entwickelten wir uns wirklich so weit auseinander? 


Wir lieben uns, und sogar heute auf eine Art, die sicherlich kein anderer nachvollziehen kann. Aber das Glück miteinander zu finden, das war wahrscheinlich nicht unsere gemeinsame Reise. Dennoch eine sehr einschneidende Erfahrung. Wir haben beide was gehen lassen, uns von dem losgelöst. 


Nach dem 3. Glas gutem Chardonney, fragten wir uns, ob wir uns wirklich wie Mann und Frau liebten und ja sogar lebten. Wir waren die Besten in unserer Ehe. Wir waren das Team. Wir waren diejenigen, die Rücken an Rücken gegen Schwierigkeiten, Neider, bekloppte Freunde und in beschissenen Situationen standen. Wir waren diejenigen, die sich die nötige Deckung gaben. Die sich motivierten, wenn die Firma nervte, Projekte nicht gut liefen und wir einfach fertig waren. Fire in the whole.

Genau das macht eine Partnerschaft aus? Das frage ich Euch.


Wir haben einiges gewonnen, jedoch auch vieles verloren. Vielleicht zu viel. Uns nebenbei auf dem Weg, unsere Kinder und unseren Glauben an uns und das wir es können.


Immer für den anderen da und immer mit einem offenen Ohr. Doch, war das noch Liebe? Oder War es einfach Gewohnheit, den anderen zu schützen. Die Welt und das unsagbare Böse (entschuldigt bitte meinen puren Sarkasmus) von dem jeweiligen fern zu halten.
Herr Bella Monella und ich waren fest der Meinung, es gibt ein Happy End. Das glaube ich zumindest, hätten wir beide gern gesehen. So wie das reale Leben allerdings spielt, war das ein Irrglaube. Wir hatten Flügel. Beim Hausbau waren wir fest der Meinung, unsere Kinder in Ihren Zimmern lachen zu hören oder unendliche viele Weihnachten in diesem Haus zu verbringen. Schweiß und viel Energie von beiden gab es.


Doch, wenn man einvernehmlich zu einem Punkt kommt, in dem man sich wirklich fragt:"Hey, wie glücklich bin ich?" und "Habe ich mir mein Leben so vorgestellt?". Ist man wirklich noch der gleiche Mensch oder passt man sich gewaltig an, um des Frieden willen. Fragen über Fragen.


Mich haben meine bisherigen Verluste in meinem Leben verändert. 
Danke A. für Dein Vertrauen, für Deinen Glauben und für die Entscheidung, die wir beide einvernehmlich getroffen haben. 

Wir entschuldigen uns ganz offiziell bei denjenigen, die auf einen schönen Rosenkrieg oder eine Schlacht der Gerüchte etc. gewartet haben. Sorry ... 

Nein, es macht keine Partnerschaft aus. Es ist ein Teil einer Partnerschaft. Es ist gehört mehr als das Zusammengehörigkeitsgefühl. 

Ich wünsche Dir ganz ganz viel Glück und alles erdenklich gute vom Herzen mit deiner Zukünftigen. Loslassen ist ein wichtiger Prozess, der in vielen Bereichen des Lebens angetroffen wird.

Und ich bin unendlich dankbar für diese Erfahrung, die ich machen durfte.



Eure

In memorys of a expirience time ... Danke A.


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